Ge­sell­schaft

Der Jun­ge muss an die fri­sche Luft

[Gast­bei­trag] Vor fast fünf Jah­ren war die Mer­kel­sche, im Al­lein­gang be­schlos­se­ne Grenz­öff­nung – An­lass und Auf­takt für mich, hier mehr oder we­ni­ger öf­fent­lich dar­über nach­zu­den­ken, was dies für un­ser Le­ben be­deu­tet. Ich ha­be in vie­len Text­bei­trä­gen und Kom­men­ta­ren ver­sucht, vor ei­ner dro­hen­den Spal­tung der Ge­sell­schaft zu war­nen und da­bei ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven ein­ge­nom­men.

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Ausch­witz

Re­fle­xio­nen 75 Jah­re da­nach. [Gast­bei­trag] Mei­ne schon in der DDR ent­stan­de­ne la­ten­te Über­sät­ti­gung mit di­ver­sen Auf­ar­bei­tun­gen des Fa­schis­mus über­win­dend, blieb ich ges­tern an ei­ner TV-​Do­ku­men­ta­ti­on hän­gen, die ei­ne is­rae­li­sche Klas­se zeig­te, die, of­fen­bar ei­nem auf­ge­leg­ten Pro­gramm fol­gend, auf Fried­hö­fen und in Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern nach Spu­ren ih­rer Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen such­te.


Frie­de den Hüt­ten! Krieg den Pa­läs­ten!

Der Hes­si­sche Land­bo­te – von Ge­org Büch­ner, Darm­stadt, Ju­li 1834. Der Hes­si­sche Land­bo­te ist ei­ne im Jahr 1834 von Ge­org Büch­ner ver­fass­te und von Fried­rich Lud­wig Wei­dig über­ar­bei­te­te und ver­öf­fent­lich­te acht­sei­ti­ge Flug­schrift ge­gen Gier und Ge­ba­ren der Ob­rig­keit. Die ers­ten Ex­em­pla­re der Flug­schrift wur­den in der Nacht zum 31. Ju­li 1834 heim­lich im Groß­her­zog­tum Hes­sen- Darm­stadt ver­teilt.


Prof. Nor­bert Bolz ana­ly­siert Kli­ma­be­we­gung & Grü­ne

Bea­trix von Storch im Ge­spräch mit Nor­bert Bolz bei Freie Welt TV. [Gast­bei­trag: Aus­zü­ge aus dem In­ter­view] “Erst jetzt wird für je­den, glau­be ich, deut­lich, dass die Kli­ma­ka­ta­stro­phen- Dis­kus­si­on ei­ne Art er­satz­re­li­giö­se Funk­ti­on hat. Das spürt man eben an die­sem Kult, an der Hei­li­gen­ver­eh­rung um Gre­ta. […] Da wird es na­tür­lich gro­tesk. […]


Der de­mo­gra­fi­sche Wan­del in Deutsch­land und der Ver­lust an Kom­pe­ten­zen und kul­tu­rel­lem Ka­pi­tal

[Gast­bei­trag] Laut ei­nes le­sens­wer­ten Ar­ti­kels von Da­ni­el Eckert auf WELT​.DE mit dem Ti­tel “274 Mil­li­ar­den Eu­ro – Deutsch­land dro­hen mas­si­ve Wohl­stands­ver­lus­te” muss Deutsch­land in An­be­tracht der de­mo­gra­fi­sche Si­tua­ti­on schon in 20 Jah­ren ei­nen Ver­lust des Pro-​Kopf-​Ein­kom­mens von rund 3.700 Eu­ro hin­neh­men. In dem Bei­trag heißt es:


Eh­ren­kul­tur: Die Mo­ral der Ge­walt

‘Das Recht des Stär­ke­ren’ ver­sus ‘Un­ver­letz­lich­keit in­di­vi­du­el­ler Ver­fü­gungs­rech­te’. [Gast­bei­trag] Aus dem ex­zel­len­ten Ar­ti­kel von Tho­mas Rietz­schel auf Ach­gut: «Ab­ge­schot­tet im au­to­ri­tä­ren Kli­ma der re­li­giö­sen Her­kunft han­deln die jun­gen Mos­lems, wie sie von den Al­ten er­zo­gen wur­den, nach dem Faust­recht über­kom­me­ner Ver­hält­nis­se. Wenn sie sich in der “Eh­re” ver­letzt füh­len – und sei es nur durch die Auf­for­de­rung, sich in der…


Gibt es ein Men­schen­recht auf Hei­mat?

Gibt es ein Recht, gar ein Men­schen­recht auf Hei­mat? Ganz ge­wiss, meint der re­nom­mier­te ame­ri­ka­ni­sche Völ­ker­recht­ler, His­to­ri­ker und eins­ti­ge Se­kre­tär der UN-​Men­schen­rechts­kom­mis­si­on Al­fred de Za­yas und geht noch ei­nen Schritt wei­ter: Das Recht auf Hei­mat sei pri­mä­res Recht, die Ba­sis des Völ­ker­rechts, wel­ches die Be­zie­hun­gen zwi­schen sess­haf­ten Völ­ker re­ge­le und nor­mie­re.


Selbst­ge­spräch in 10.000 Zei­chen

[Gast­bei­trag] ‘War­um ich kein Lin­ker mehr bin’ … hieß mal ei­ne Ver­öf­fent­li­chung. Nicht nur we­gen der üb­li­chen, al­ters­be­ding­ten Drift Rich­tung Kon­ser­va­tis­mus muss ich mir die­se Fra­ge heu­te oft von Freun­den stel­len las­sen. Ich muss sie auch vor mir selbst be­ant­wor­ten, denn ich füh­le mich nicht oh­ne Weh­mut weg­ge­trie­ben von der Welt, in der Ju­gend, Frau­en, In­ter­na­tio­na­li­tät, Welt­of­fen­heit und Mut zur…


Sy­ri­en von 1946 bis heu­te

Es wird Zeit mit ein paar Ge­rüch­ten auf­zu­räu­men. Ge­rüch­te, die vie­le Denk­wei­sen be­ein­flus­sen bzw. ver­gif­ten und so­mit ei­ne ge­wis­se Dis­tanz zur Wahr­heit im Sy­ri­en-​Krieg schaf­fen. Um die­se Dis­tanz deut­lich zu ver­rin­gern, wer­de ich mit euch ei­ne Rei­se durch Sy­ri­ens Ge­schich­te ma­chen und da­mit vor al­lem ei­ne Fra­ge be­ant­wor­ten und vie­len Kri­ti­kern end­lich Wind aus den Se­geln neh­men:


Flug­blät­ter der Wi­der­stands­grup­pe ‘Wei­ße Ro­se’

Flug­blatt I Flug­blät­ter der Wei­ßen Ro­se I Nichts ist ei­nes Kul­tur­vol­kes un­wür­di­ger, als sich oh­ne Wi­der­stand von ei­ner ver­ant­wor­tungs­lo­sen und dunk­len Trie­ben er­ge­be­nen Herr­scher­cli­que “re­gie­ren” zu las­sen. Ist es nicht so, daß sich je­der ehr­li­che Deut­sche heu­te sei­ner Re­gie­rung schämt, und wer von uns ahnt das Aus­maß der Schmach, die über uns und un­se­re Kin­der kom­men wird, wenn einst der Schlei­er…