Ge­sell­schaft

Selbst­ge­spräch in 10.000 Zei­chen

[Gast­bei­trag] ‘War­um ich kein Lin­ker mehr bin’ … hieß mal ei­ne Ver­öf­fent­li­chung. Nicht nur we­gen der üb­li­chen, al­ters­be­ding­ten Drift Rich­tung Kon­ser­va­tis­mus muss ich mir die­se Fra­ge heu­te oft von Freun­den stel­len las­sen. Ich muss sie auch vor mir selbst be­ant­wor­ten, denn ich füh­le mich nicht oh­ne Weh­mut weg­ge­trie­ben von der Welt, in der Ju­gend, Frau­en, In­ter­na­tio­na­li­tät, Welt­of­fen­heit und Mut zur…

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Sy­ri­en von 1946 bis heu­te

Es wird Zeit mit ein paar Ge­rüch­ten auf­zu­räu­men. Ge­rüch­te, die vie­le Denk­wei­sen be­ein­flus­sen bzw. ver­gif­ten und so­mit ei­ne ge­wis­se Dis­tanz zur Wahr­heit im Sy­ri­en-​Krieg schaf­fen. Um die­se Dis­tanz deut­lich zu ver­rin­gern, wer­de ich mit euch ei­ne Rei­se durch Sy­ri­ens Ge­schich­te ma­chen und da­mit vor al­lem ei­ne Fra­ge be­ant­wor­ten und vie­len Kri­ti­kern end­lich Wind aus den Se­geln neh­men:


Flug­blät­ter der Wi­der­stands­grup­pe ‘Wei­ße Ro­se’

Flug­blatt I Flug­blät­ter der Wei­ßen Ro­se I Nichts ist ei­nes Kul­tur­vol­kes un­wür­di­ger, als sich oh­ne Wi­der­stand von ei­ner ver­ant­wor­tungs­lo­sen und dunk­len Trie­ben er­ge­be­nen Herr­scher­cli­que “re­gie­ren” zu las­sen. Ist es nicht so, daß sich je­der ehr­li­che Deut­sche heu­te sei­ner Re­gie­rung schämt, und wer von uns ahnt das Aus­maß der Schmach, die über uns und un­se­re Kin­der kom­men wird, wenn einst der Schlei­er…


No­am Chomsky: So­li­da­ri­tät un­mög­lich ma­chen

Wie die Eli­ten uns ge­gen­ein­an­der aus­spie­len. Ex­klu­siv­ab­druck aus „Re­qui­em für den ame­ri­ka­ni­schen Traum“ von No­am Chomsky. So­li­da­ri­tät ist ziem­lich ge­fähr­lich. Aus Sicht der Herr­schen­den soll sich je­der nur um sich selbst küm­mern, nicht um an­de­re.


UN-Mi­gra­ti­ons­pakt – Kurz­in­fo, Pro und Con­tra, Ma­te­ria­li­en

Kur­z­über­sicht, Pro & Con­tra, Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen, Link­samm­lung Der ‘Glo­ba­le Pakt für ei­ne si­che­re, ge­ord­ne­te und re­gu­lä­re Mi­gra­ti­on’ (eng­lisch: GLO­BAL COM­PACT FOR SAFE, OR­DER­LY AND RE­GU­LAR MI­GRA­TI­ON), in­iti­iert und aus­ge­ar­bei­tet von den Ver­ein­ten Na­tio­nen (United Na­ti­ons), soll auf der Kon­fe­renz in Mar­ra­kesch am 10. und 11. De­zem­ber 2018 von ei­ner mög­lichst gro­ßen An­zahl der UN- Mit­glieds­län­dern an­ge­nom­men wer­den.


Der neo­ko­lo­nia­le Pakt

Der Mi­gra­ti­ons­pakt der Ver­ein­ten Na­tio­nen wird we­nig ver­bes­sern und vie­les ver­schlech­tern, vor al­lem aber ei­nes: die mi­gra­ti­ons­aus­lö­sen­de Un­gleich­heit wei­ter ver­stär­ken. Aus­ge­rech­net in der Nä­he des afri­ka­nisch-​eu­ro­päi­schen Na­del­öhrs tref­fen sich am 10. De­zem­ber 2018 Ver­tre­te­rIn­nen der UNO-​Staa­ten­welt zum Mi­gra­ti­ons­hype.


Chem­nitz oder das Fell des Bä­ren

Der Mensch ist ein Zwi­schen­we­sen. Sei­ne Iden­ti­tät ist ein Drei­klang aus Na­tur, Kul­tur und in­di­vi­du­el­ler Er­fah­rung in­cl. Ver­nunft und Re­fle­xi­on. Sei­ne pri­mä­ren Be­dürf­nis­se sind Nah­rung, Schutz & Lie­be. Das sind an­thro­po­lo­gi­sche Kon­stan­ten.


Ein­an­der zu­hö­ren?

La­ger­kampf. Im­mer här­ter, un­ver­söhn­li­cher. Zwei Droh­ku­lis­sen ste­hen am Ho­ri­zont. Wäh­rend die ei­nen den Zer­fall der eu­ro­päi­schen Zi­vi­li­sa­ti­on durch ein­si­ckern­de Ge­walt­kul­tu­ren her­auf­zie­hen se­hen, be­schwö­ren die an­de­ren ei­ne rechts­ex­tre­me, re­van­chis­ti­sche Ge­fahr für die mul­ti­la­te­ra­le Welt­ord­nung. Bei­de Mons­ter sind mit­ten un­ter uns. 


Chem­nitz: Of­fe­ner Brief von Bo­ris Pal­mer an die Bun­des­kanz­le­rin

Nach töd­li­chem Mes­ser­an­griff und an­schlie­ßen­den Zu­sam­men­rot­tun­gen. Sehr ge­ehr­te Frau Bun­des­kanz­le­rin, Ihr Re­gie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert sag­te am Mon­tag in Ber­lin: „Was ges­tern in Chem­nitz stel­len­wei­se zu se­hen war und was ja auch in Vi­de­os fest­ge­hal­ten wur­de, das hat in un­se­rem Rechts­staat kei­nen Platz. 


Die Wahr­heit über die De­mo­kra­tie

Pro­fes­sor Rai­ner Maus­feld über das ab­seh­ba­re En­de der „De­mo­kra­tie”. Ab­druck aus dem Buch „Fas­sa­den­de­mo­kra­tie und Tie­fer Staat”. Par­la­ments­wah­len spie­len of­fen­kun­dig in ka­pi­ta­lis­ti­schen De­mo­kra­ti­en für al­le grund­le­gen­den po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen kei­ne Rol­le mehr. Die gro­ßen po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen wer­den zu­neh­mend von In­stan­zen und Ak­teu­ren be­stimmt, die nicht der Kon­trol­le der Wäh­ler un­ter­lie­gen.